Konditorei und Rösterei El-Iman
Schwedenstraße 18a
13357 Berlin
Interview mit Herrn Mustafa
Tripoli, Libanon
Wann sind Sie in Deutschland angekommen?
1974, direkt in Berlin. Ich war dann eine Zeit lang in West Deutschland. Ich wollte Maschinenbau studieren, das hat aber nicht geklappt. Ich hatte im Libanon ein bisschen Deutsch gelernt um in Deutschland zurecht zu kommen. Aber anfangs war ich neu, hatte kein Geld und kannte niemanden. Damals war man einsam. Jetzt sind viele Vereine oder Moscheen hier, welche die Leute unterstützen.
Sind Sie gleich nach Berlin gekommen?
Ja, ich bin direkt nach Berlin gereist. Ich habe jemand in dem Flugzeug kennengelernt. Er hat mir später geholfen einen Job zu finden. Seitdem bin ich berufstätig. Ich habe viel gearbeitet und genug verdient, deshalb könnte ich jetzt jederzeit aufhören.
Wie ist der bürokratische Prozess für Ihr Visum abgelaufen?
Damals gab es noch nicht so viele Probleme mit den Papieren. Du hattest Bekannte, dann bist du hin und her gelaufen bisschen. Später, in den 80er Jahren wurde alles komplizierter, wegen des Rauschgifthandels, denke ich.
Wie sind Sie zu dieser Geschäftsidee gekommen?
Das Geschäft ist ein Familienbetrieb. Ich bin nicht der Geschäftsführer hier, sondern ein Bekannter der Familie, der ihnen mittlerweile hilft. Ich kenne die Leute schon seit langem. Die sind ganz großzügig und nett. Die Hauptfiliale ist in Neukölln. Die Rösterei ist vor vier Monaten eröffnet worden.